Erlebnisse am Prenzlauer Berg

Berlin. Ein Donnerstag im Februar. Die Sonne scheint warm auf mein Gesicht, während der Wind beinahe stürmisch durch meine Haare weht. Vom Hermannsplatz an den Alex. Danach an den Potsdamerplatz. Über den Pariser Platz oder entlang der Budapester Strasse schlendern. Mit der U-Bahn quer durch die Stadt zurück nach Neukölln. Ein halbes Jahr ist das…

Mein Leben

Ich habe mir lange Gedanken gemacht, ob und wie ich das teilen soll. Ich habe darüber nachgedacht, was es für Folgen haben könnte. Einmal draussen ist es für alle sichtbar. Ob mir deswegen Leute, die mich kennen entfolgen könnten. Nicht dass mir das wichtig wäre, die Gedanken kamen trotzdem. In letzter Zeit hat sich das…

Im Gleichgewicht

Gegenüber von mir sitzt L. Ich kenne L. von Bologna. Und Frankfurt. Aber vor allem von Bologna. Eigentlich eher durch Zufall, wenn man es genau nimmt. L. und ich sind beide etwas durch den Wind. Ich glaube zu wissen, dass wir beide das brauchen. Das hier. Zeit unter Freunden. Zeit mit jemanden, der einen versteht,…

L’Atelier

Hier könnte ich den ganzen Tag sein. Es ist das Gefühl vom hier-Sein.
Es ist das Gefühl vom Innehalten und Durchatmen auch wenn es nur ein paar Sekunden oder Minuten dauert.

#bleistiftaufpapier– Was kommt vor dem Text?

Bleistift auf Papier. Ich mag das Geräusch. Das Kratzen, wenn die Mine langsam und geführt ihre Bahnen über die glatte Oberfläche zieht und ein Bild zeichnet. Ein Bild von einem Gedanken. Von einem Ort. Von einem Gefühl. Je länger denn mehr habe ich das Papier gegen mein Smartphone und das Bleistift gegen den Daumen getauscht…

#bleistiftaufpapier – von den Anfängen

Bleistift auf Papier. Ich mag das Geräusch. Das Kratzen, wenn die Mine langsam und geführt ihre Bahnen über die glatte Oberfläche zieht und ein Bild zeichnet. Ein Bild von einem Gedanken. Von einem Ort. Von einem Gefühl. Je länger denn mehr habe ich das Papier gegen mein Smartphone und das Bleistift gegen den Daumen getauscht…

#bleistiftaufpapier – Einleitung

Bleistift auf Papier. Ich mag das Geräusch. Das Kratzen, wenn die Mine langsam und geführt ihre Bahnen über die glatte Oberfläche zieht und ein Bild zeichnet. Ein Bild von einem Gedanken. Von einem Ort. Von einem Gefühl. Je länger denn mehr habe ich das Papier gegen mein Smartphone und das Bleistift gegen den Daumen getauscht…

Müsli und Migros

Mir ist aufgefallen, dass ich, seit ich im Buchhandel tätig bin, wieder mehr im Moment lebe. Mehr das jetzt suche. Mir weniger Gedanken über das Vergangene und das Zukünftige mache. Ich habe gelernt abzugeben. Loszulassen. Zu geniessen. Zu sein. So wie heute im Zug. Ich komme mit meinem Gegenüber ins Gespräch. Wir essen beide Müsli….

Wortwahl: „die Trafik“

In der letzten Zeit habe ich mir die Zeitung häufig wöchentlich am Kiosk gekauft. Dabei ist mir aufgefallen, dass man die Menschen, die unseren Alltag ermöglichen, ausser man lebt in einem kleinen Dorf oder Quartier, kaum mehr kennt – den Bäcker, die Busfahrerin, den Briefträger oder eben den Zeitschriftenverkäufer. Irgendwie schade. Im Zuge dessen, ist…

Im Atelier

Manche Texte lassen gerne auf sich warten. Das Atelier zum Beispiel. Manche Dinge brauchen einfach Zeit. Das merke ich in letzter Zeit immer wieder. Wenn man es erzwingen will, funktioniert es nicht. Ein Atelier ist häufig ein Ort, an dem ein Künstler arbeitet. Sich auslebt. Neues kreiert. Sich weiterentwickelt. Das L’ Atelier ist gar nicht…